Arbeiten in Slowenien

Besonders der Zugang zum Arbeitsmarkt in Slowenien sorgt dafür, dass sich nur sehr wenige ausländische Arbeitnehmer derzeit trauen diesen Schritt zu wagen. Zwar erhält man als EU Bürger eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis ohne weiteres, doch hat der Staat aufgrund seiner geltenden Regularien bei bestimmten Berufsabschlüssen dafür gesorgt, dass einige berufliche Abschlüsse eben in Slowenien nicht anerkannt werden können, da sie nicht nach den dortig vorherrschenden Vorstellungen erworben wurden. Zudem wird von ausländischen Arbeitnehmern erwartet das sie der slowenischen Sprache mächtig sind und diese ist leider aufgrund ihrer Schwierigkeit nicht schnell einmal zu lernen. Bei monatlichen Durchschnittslöhnen von rund 775 Euro Nett im Monat und Lebenshaltungskosten, welche im Schnitt etwa 10 bis 15 Prozent unter denen Deutschlands liegen, bietet der slowenische Arbeitsmarkt auf der anderen Seite jedoch auch einiges, was ihn eben überaus attraktiv macht.

Hierzu zählt auch die vorherrschende Arbeitslosigkeit in Slowenien, welche mit einer Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent (Stand: März 2008) doch sehr gering ausfällt und schon heute zu den geringsten und besten innerhalb der Gemeinschaft der Europäischen Union zu zählen ist. Zudem reißt der Fluß von ausländischen Investitionen nach Slowenien nicht ab, so dass nicht nur neue Stellen von der einheimischen Wirtschaft geschaffen werden, sondern immer mehr auch von neu angesiedelten Unternehmen, welche sich eben an dieser Stele neu niederlassen.

Als immer prägnanter und federführend hat sich hierbei der Dienstleistungssektor herauskristallisiert, welcher schon heute mehr als 50 Prozent aller Beschäftigten eine berufliche Heimat bietet. Verantwortlich für den weiteren Zuwachs in diesem Bereich zeichnen sich vor allem die IT- und Kommunikationsbranche und zudem neben dem Gründstücks- und Wohnungswesen auch noch der Bereich der unternehmensbezogenen Dienstleistungen.

Doch auch die traditionelle Industrie mit den starken Bereich der Automobil- und Pharmaindustrie trägt dazu bei, dass weiterhin für positives Wirtschaftswachstum in Slowenien gesorgt ist. Aufgrund der verschiedenen vorherrschenden Regularien auf dem Arbeitsmarkt Sloweniens sollte man sich jedoch einmal vorab informieren, ob hierbei für den selbst erlernten Beruf irgendwelche Einschränkungen zu erwarten sind, damit eben keine negativen Überraschungen vor Ort drohen können.

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